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Prostatakrebs-Therapie im 21. Jahrhundert

Öffentlicher Vortrag

Die Prostata ist eine kleine Drüse, die grossen Einfluss auf die Lebensqualität des alternden Mannes und dessen Angehörige haben kann. Nachdem Sie im letzten Publikumsvortrag der Urologie vor allem über moderne Therapieoptionen der gutartig veränderten Prostata informiert wurden, werden Ihnen nun die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs vorgestellt.

Die bösartig veränderte Prostata verursacht in der Anfangsphase in der Regel keine Beschwerden, weshalb sich Prostatakrebs, ob beim Betroffenen bekannt oder auch nicht, oft über Jahre ruhig verhält. Die Krankheit wird heutzutage meist durch eine Vorsorgeuntersuchung entdeckt, die jedem Schweizer zur Verfügung steht. Da diese Altersveränderung sehr häufig vorkommt, leben viele Männer über 50 mit Prostatakrebs, ohne dies zu spüren. Meist schreitet die Krankheit nur sehr langsam voran, so dass viele mit - aber nicht an den Folgen von - Prostatakrebs versterben. Vor diesem Hintergrund und weil die klassischen Behandlungen durchaus mit Risiken und nicht selten auch Komplikationen behaftet sind, sucht die Forschung nach weniger belastenden Therapieoptionen, so dass sich dem modernen Patienten und seinem betreuenden Urologen heutzutage immer mehr die herausfordernde Frage stellt, wer, wie und wann behandelt werden soll. Dieser Vortrag bietet Ihnen einen Überblick über etablierte Behandlungsverfahren und vermittelt Ihnen einen Einblick in aktuelle Entwicklungen in der Prostatakrebstherapie.

Im Anschluss stehen wir Ihnen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.

Referenten:
Dr. med. Leander V. Schürch, Leitender Arzt Urologie
Dr. med. Peter M. Messer, Ärztlicher Leiter Radio-Onkologie Berner Oberland AG
Dr. med. Tobias A. Metzger, Spitalfacharzt Urologie

Veranstaltungsort: Burgsaal Thun, neben dem Spital

Der Eintritt ist frei.

Zeit: 19-20.30 Uhr